Rückblick: Herbstwanderung zum 18. Geburtstag unserer BI

Am Sonntag, dem 4. Oktober, waren wir wieder gemeinsam unterwegs, und diesmal gab es einen besonderen Anlass: Unsere Bürgerinitiative ist volljährig geworden!

Von der Kreuzung in Schneppendorf aus ging es in eine neue Richtung: über den Pölbitzer Weg bis zum Pölbitzer Friedhof, wo wir Rast gemacht haben, und anschließend über die Zwickauer Straße zurück ins Dorf. Die rund 5 km lange Strecke war auch mit Kinderwagen gut zu schaffen, und auch einige Vierbeiner waren mit von der Partie.

Bei der Rast wartete dann die angekündigte Überraschung zum 18.: Kaffee, Tee und Kuchen für alle Wanderinnen und Wanderer. Ein mit bunten Luftballons geschmückter Bollerwagen hatte alles sicher bis zum Rastplatz gebracht.

Wir haben den schönen Herbstvormittag in vollen Zügen genossen und unterwegs sogar Pilze gefunden. 🍄

Wandergruppe auf einem Feldweg zwischen Acker und Baumreihe im herbstlichen Dunst, vorn ein Hund und ein Kinderwagen, weiter vorn ein mit Luftballons geschmückter Bollerwagen.

Herzlichen Dank an alle, die mitgewandert sind.

Austausch mit Katja Meier, MdL

Am Montag, dem 6. Juli, hat sich der Vorstand der Bürgerinitiative mit Katja Meier, Landtagsabgeordnete der Grünen in Sachsen, zu einem gemeinsamen Mittagessen in Schneppendorf getroffen.

Eigentlich war ein Picknick auf einer Wiese direkt am geplanten Kiesabbaufeld vorgesehen, doch das Wetter spielte leider nicht mit, und wir mussten kurzfristig umplanen. Einen Blick auf die Felder rund ums Dorf ließen wir uns trotz Regenschirm aber nicht nehmen.

Im Gespräch haben wir unsere Arbeit als Bürgerinitiative vorgestellt, das geplante Kiesabbauvorhaben erläutert und berichtet, wie wir uns seit Jahren dagegen einsetzen. Gemeinsam haben wir außerdem überlegt, welche weiteren Schritte und Möglichkeiten es noch gibt.

Vielen Dank an Katja Meier für ihr Interesse, ihre Zeit und den offenen Austausch. Solche Gespräche sind wichtig, damit unser Anliegen auch in der Landespolitik gehört wird.

Screenshot einer Instagram-Story von Katja Meier: Zwei Frauen stehen von hinten gesehen unter einem pinkfarbenen Regenschirm am Straßenrand und blicken auf Felder bei Schneppendorf. Eingeblendeter Text: „Zum Mittagessen habe ich mich mit der Bürgerinitiative Pro Natur e.V. ausgetauscht. Sie setzen sich gegen ein neues großes Kieswerk ein, welches unmittelbar neben dem Ort Schneppendorf entstehen soll.“

Rückblick: Wanderung zur Einweihung unserer Ortswappenschilder

Am Sonntag, dem 5. Juli, haben wir unsere neuen Ortswappenschilder mit einer gemeinsamen Wanderung eingeweiht.

Von der Kreuzung in Schneppendorf aus ging es mit knapp 25 Teilnehmenden auf eine rund 5 km lange Runde ums Dorf, von Schild zu Schild. Das Wetter war anfangs etwas durchwachsen, zeigte sich dann aber von seiner richtig schönen Seite. Unterwegs gab es eine kleine Rast mit Stärkung, bevor es weiter zum nächsten Schild ging.

Kleine Rast unterwegs, die Stärkung kam gut an.

Die drei Schilder zeigen unser Ortswappen mit dem Hinweis „Seit 1379“. Zwei davon stehen an der Zwickauer Straße, eines an der Jüdenhainer Straße am Ortsausgang Oberdorf. Aufgestellt wurden sie in Eigenleistung von Mitgliedern der Bürgerinitiative, gefördert durch den Ortschaftsrat Crossen.

Aufbau in Eigenleistung.

Herzlichen Dank an den Ortschaftsrat für die Unterstützung, an alle fleißigen Helferinnen und Helfer beim Aufbau und an alle, die mitgewandert sind.

Rückblick: Mitgliederversammlung 2026

Am Mittwoch, dem 24. Juni, fand unsere jährliche Mitgliederversammlung auf dem Dorfplatz in Schneppendorf statt.

Der Vorstand berichtete über das vergangene Vereinsjahr und über die Entwicklungen in diesem Jahr, allen voran den Erörterungstermin im März, bei dem die Bürgerinitiative an allen drei Tagen vertreten war.

Eine Veränderung gibt es im Vorstand: Unser Verantwortlicher für die Finanzen hat erklärt, dass er sein Amt nicht weiter ausüben kann. Wir danken ihm herzlich für seine Arbeit und sein Engagement! Da kurzfristig keine Nachfolge gefunden werden konnte, bleibt der Vorstand gemäß Satzung im Amt, bis eine Neuwahl mit Besetzung aller Posten möglich ist.

Zum Abschluss gab der Vorstand einen Ausblick auf die weiteren Veranstaltungen 2026 und auf die kommenden Schritte im Verfahren zum geplanten Kiesabbau. Wir setzen uns weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt von Natur und Landschaft rund um Schneppendorf ein.

Vielen Dank an alle Mitglieder, die dabei waren, und für euer Vertrauen!

Rückblick: Drei Tage Erörterungstermin

An drei Tagen wurden beim Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren zur Kiessandgrube Schneppendorf die Einwendungen besprochen. [Zeitraum und Ort ergänzen]

Der Vorstand der Bürgerinitiative war an allen drei Tagen vertreten, an den ersten beiden Tagen zusammen mit unserer Rechtsanwältin. Und wir waren nicht allein: Viele Mitglieder sowie Einwohnerinnen und Einwohner aus Schneppendorf und Mülsen waren dabei, haben zugehört, Fragen gestellt und immer wieder nachgehakt, wenn Antworten nicht ausreichten. Viele haben sogar alle drei Tage durchgehalten. Das war beeindruckend und hat deutlich gezeigt, wie sehr das Thema die Menschen vor Ort bewegt.

Ein paar Momente zum Schmunzeln gab es auch:

  • Die Schneppendorfer hatten sich so gut um die eigene Verpflegung gekümmert, dass mancher Gutachter etwas neidisch herüberschaute.
  • Unsere Rechtsanwältin bekam für ihre Ausführungen Applaus, und zwar den einzigen der gesamten Veranstaltung.

Herzlichen Dank an alle, die dabei waren, Zeit und Geduld mitgebracht und sich eingebracht haben. Diese große Rückendeckung ist für unsere Arbeit unglaublich wertvoll. Entschieden wurde beim Erörterungstermin noch nichts, aber eure Fragen und Hinweise fließen in das weitere Verfahren ein. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden.

Infoveranstaltung zum Erörterungstermin

Fragen und Antworten zum Erörterungstermin

Was ist der Erörterungstermin, welche Bedeutung hat er im Verfahren?

Der Erörterungstermin ist ein wichtiger Teil der Bürgerbeteiligung im Genehmigungsverfahren.

Alle Menschen, die eine Einwendung abgegeben haben, können hier ihre Anliegen erklären und Fragen stellen. Die Behörde und der Vorhabenträger hören zu und müssen auf die Punkte eingehen.

Im Termin wird gemeinsam besprochen, welche Probleme, Sorgen und offenen Fragen es gibt. Die Einwendungen werden nicht nur schriftlich betrachtet, sondern mit den Betroffenen selbst geklärt. Die Behörde stellt Rückfragen, um besser zu verstehen, worum es geht. Der Vorhabenträger muss sich zu den Punkten äußern.

Der Termin hilft der Behörde, ein vollständiges Bild zu bekommen:
• Welche Bedeutung hat der Punkt für den Alltag vor Ort?
• Welche Folgen wurden im Antrag vielleicht nicht bedacht?
• Wo braucht es Nachbesserungen oder weitere Prüfungen?

Beim Erörterungstermin wird nicht entschieden. Aber der Termin beeinflusst die spätere Entscheidung, weil sichtbar wird, wie ernst einzelne Punkte sind und wo fachliche oder praktische Probleme liegen.

Wie sollte man sich vorbereiten?

Hilfreich ist:
• die eigene Einwendung vorher lesen,
• die wichtigsten Punkte markieren,
• einfache Stichpunkte machen,
• Beispiele überlegen, die erklären, warum die Einwendung geschrieben wurde
• Fragen notieren, die gestellt werden sollen.

Wer kann teilnehmen, kann jemand mitgenommen werden?

Teilnehmen können nur Personen, die vorher eine Einwendung abgegeben haben, sowie anerkannte Vereine und beteiligte Behörden.

Mitkommen kann eine Person mit Vollmacht, die stellvertretend spricht. Andere Begleitungen ohne eigene Berechtigung werden meist nicht zugelassen, da der Termin nicht öffentlich ist.

Was erwartet Teilnehmende beim Termin?

Beim Termin werden die Themen nach und nach besprochen.

Jede Person kann zuhören, Fragen stellen oder eigene Punkte erklären – alles freiwillig. Niemand muss sprechen. Wer möchte, kann die eigenen Punkte kurz in eigenen Worten erklären.

Wichtig ist: Der Termin ist sachlich, nicht politisch und kein Streitgespräch.

Jahresplan 2026

Wir haben wieder einen kleinen, aber feinen Jahresplan für 2026 zusammengestellt. Da der Erörterungstermin näher rückt, starten wir das Jahr mit einer Infoveranstaltung zur Vorbereitung.

Im Mai bieten wir einen Sensenkurs an, im Juni findet unsere jährliche Mitgliederversammlung statt, und Anfang Juli wandern wir mit euch einmal ums Dorf und weihen dabei die neuen Ortswappenschilder ein.

Im Herbst laden wir zu einer naturkundlichen Wanderung ein, und im Dezember fährt – schon fast traditionell – der Weihnachtstraktor durch das Dorf und bringt Geschenke sowie warme Getränke mit.

Weihnachtstraktor 2025

Auch in diesem Jahr fährt der Weihnachtstraktor wieder durch unseren Ort und sorgt für weihnachtliche Stimmung.
Freut euch auf den Weihnachtsmann, Lichterglanz, kleine Geschenke für die Kinder und Glühwein für die Erwachsenen.

Neu in diesem Jahr: Der Weihnachtstraktor fährt auch nach Crossen zum Adventstreffen des Heimatvereins.

Kommt vorbei und genießt ein bisschen Weihnachtszauber am Straßenrand.

Rückblick: Netzwerktreffen der Bürgerinitiativen

Am 8. November kam im Grünen Quartier in Leipzig eine engagierte Runde verschiedener Bürgerinitiativen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsame Themen zu besprechen. Als Bürgerinitiative waren wir nicht nur Teilnehmende, sondern auch aktiv an der Organisation beteiligt – gemeinsam mit dem Netzwerk der Initiativgruppen Gesteinsabbau e. V., in dem wir Mitglied sind.

Ziel des Treffens war der Austausch, die Beratung zu neuen Rechtsprechungen sowie das gegenseitige Unterstützen in aktuellen Themen. Es zeigte sich: Jede Bürgerinitiative steht vor eigenen Herausforderungen – und dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten. Genau dieser Austausch machte das Treffen besonders wertvoll.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten sowie an Rechtsanwältin Philipp-Gerlach, die mit einem Impulsvortrag wichtige rechtliche Aspekte beleuchtet und anschließend zahlreiche Fragen beantwortet hat. Das Treffen hat erneut gezeigt, wie wichtig Vernetzung und Zusammenarbeit für unsere Arbeit sind.